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Wartung - die Pflege der Heizungsanlage

Die Inspektion eines Autos gehört für jeden zur Selbstverständlichkeit - die eines Heizkessels hingegen oftmals nicht. Bedenkt man jedoch, dass eine Heizungsanlage den größten Anteil am gesamten Energieverbrauch eines privaten Haushalts einnimmt und jährlich bis zu 8.000 Betriebsstunden aufweist, so können - ähnlich wie beim Auto - Veränderungen der wichtigen Betriebseinstellungen und Verschleiß nicht ausgeschlossen werden.

Gute Gründe wie Langlebigkeit der Anlage, Betriebssicherheit, wirtschaftliches und umweltschonendes Heizen sprechen daher für eine kontinuierliche Überwachung der Heizungsanlage. Die Wartung der Heizungsanlage sollte einmal jährlich durch den Heizungsfachmann, der über das hierzu nötige Fachwissen und die entsprechenden Werkzeuge sowie Ersatzteile verfügt, erfolgen. Als sinnvoll erweist es sich, die Wartung am Ende einer Heizperiode durchführen zu lassen. Somit ist die Heizungsanlage auf jeden Fall für den nächsten Einsatz funktionsbereit.

Die Wartung umfasst unter anderem die Prüfung der Heizungsanlage auf einwandfreie Funktion und Beseitigung der aufgefundenen Mängel. Dazu gehört die Kontrolle der Verschleißteile und der Sicherheitsfunktionen, die Reinigung der Bauteile wie Düse und Filter (bei Ölheizkesseln) sowie die Überprüfung der regeltechnischen Funktionen und der Systemkomponenten wie Brennstoffleitungen, Ausdehnungsgefäß usw. - alles Arbeitsvorgänge, die zur Erhaltung und Sicherheit der Funktionstüchtigkeit der Heizungsanlage beitragen.

Aus Sicht der Wirtschaftlichkeit und der Schadstoffarmut ist das Reinigen der Heizgaszüge von Bedeutung. Denn Ablagerungen von Bestandteilen des Brennstoffes und der Verbrennungsluft können zu Beeinträchtigungen der Wärmeabgabe an das Heizwasser führen.

Um die durch die Wartung erzielte Verbesserung beurteilen zu können, ist es empfehlenswert, zu Beginn und nach Abschluss der Wartungsarbeiten den jeweils vorgefundenen Ist-Zustand der Heizungsanlage festzustellen. Das heißt, die Abgaswerte durch entsprechende Messanalysen zu erfassen. Der Ist-Zustand nach Beendigung der Arbeiten wird meist auf einem Aufkleber protokolliert, der sichtbar auf dem Heizkessel befestigt wird.
(Quelle: Buderus)
 
 
 
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