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Materialkunde: Aluminium

Der Werkstoff Aluminium steht schon seit Jahren in Produktion und Verbrauch an der Spitze der NE-Metalle und ist, wenn auch in respektierlichem Abstand, hinter Stahl der meistverarbeitete metallische Baustoff.

Noch vor der Jahrhundertwende, nämlich im Jahre 1897, erfolgte die erste Anwendung von Aluminium-Blech als Dachhaut für die Kuppeln der Kirche San Gioacchino in Rom. Obwohl die Bleche nur einen Reinheitsgrad von 98,9% hatten, also eine Qualität, die unter der heutigen Normvorschrift (99,5%) liegt, befand sich das Dach bei der letzten Untersuchung vor einigen Jahren noch in sehr gutem Zustand.

Das Aluminium verdankt seine zunehmende Verwendung im Bauwesen dem Zusammentreffen folgender wertvoller Eigenschaften:

- geringes spezifisches Gewicht
- günstige mechanische Festigkeit
- gute chemische Beständigkeit
- hohes Reflexionsvermögen von Wärme und Licht
- Unbrennbarkeit und Funkenfreiheit
- leichte Verarbeitbarkeit

Der Baustoff Kupfer wird in den letzten Jahren zunehmend mit farblicher Beschichtung angeboten. Dies lässt neuerdings besonders kreative Möglichkeiten bei der Dach- und Wandgestaltung zu. Ein witterungsbeständiger Baustoff, verfügbar in einer großen Palette an Farben.
 
 
 
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